Werdande

Alles Leben unterliegt dem Wandel. Alles  kann von einem Zustand in einen anderen transformiert werden. Dieser Moment des Wandels ist immer Jetzt-Zeit. Jeder gefühlte und im Inneren angenommener Gedanke wird Form, nimmt Gestalt an. Angstvolles Denken ist verzerrtes Denken und führt zu verzerrter Form. Blockierte Lebenskraft wird zu verzerrter Daseinsform. Was geformt ist kann trans- formiert werden. Symptom wird dann zu Lebenskraft.      
   
Werde zu dem, wie du gedacht bist!

Werdande ist der Name einer der drei Nornen aus der germanisch-nordischen Mythologie. Die drei Frauen Urd, Werdande und Skuld spinnen und weben die Fäden des Schicksals. Sie sitzen zu den Wurzeln der Weltenesche. Der Name Werdande kommt von „werden“ und ist die eine alte Bezeichnung für die germanische Göttin der Gegenwart. 

Ich habe diesen Namen als Synonym für meine Arbeit gewählt, da es mein Anliegen ist daran mitzuwirken, dass sich ein persönliches Schicksal und die wahrgenommene subjektive Wirklichkeit verändern dürfen. Dies kann jedoch immer nur im Hier und Jetzt im aktuellen Augenblick geschehen.  Dafür steht Werdande – ein  weiblicher Weg der Bewusstwerdung  und Transformation. Der Augenblick trägt das ganze Potential der Schöpfung inne. Durch bewusste Achtsamkeit und innere, geistige Öffnung für diese Potentiale kann jeder Moment die Geburtsstunde einer neuen Zukunft sein.

Frühe Prägungen, unterdrückte Gefühle und unvollendete Handlungen führen zu  Wiederholungsschleifen, die den Lebensweg eines Menschen zu einem Karussell sich ständig wiederholender Abläufe, Handlungen und Schwierigkeiten gestalten können. Durch Auflösung dieser alten Muster und durch Neu-Konditionierung  des Bewusstseins, von denken, fühlen und handeln  findet Veränderung und Transformation statt.

Gestaltende und transformierende Kraft

Werdande steht für die Kraft, die die Wirklichkeit transformieren kann. Sie symbolisiert das gestaltende Element und bestimmt damit, was wird. Daher wird sie nicht nur als „die Seiende“ sondern auch als „die Werdende“ bezeichnet. Und dennoch ist die Gegenwart das einzig Reale, hier wirkt die schöpferische Kraft. Nur hier kann aus dem Material, dem Erbe der Urd etwas gemacht werden. Sie tut das, was sie gerade tut mit Hingabe, auch wenn sie nichts tut. Als Norne der Gegenwart kümmert sie sich um die Evolution des Weltgeschehens.
Werdande ist  großherzig, sie hat Erbarmen mit den vom Schicksal geschlagenen, sie tröstet diese, richtet sie wieder auf und ermuntert sie, ihren Schicksalsfaden selbst in die Hand zu nehmen.“ (artedea.net)

Verbindung mit der Kraft der Gegenwart:

Tagesseminar am 16.12.2017 von 10:00 – 18:00 Uhr 

PraxisRaum Dortustraße 68a

An diesem Tag geht es um die Transformation der Schatten, die dich davon abhalten, dich zu ermächtigen ganz in deine Selbstakzeptanz und den freien Selbstausdruck zu kommen. Ich lade dich dazu ein deine Ängste zu erkennen, zu transformieren und dir der Qualität deiner  „Ich Bin“ Gegenwart bewusst zu werden.